Pressestimmen >> Zeitungskritiken


„Der Phantasiereichtum der beiden Comedians überraschte, begeisterte und amüsierte.“

„Und wer die First Ladies kennt, der weiß, dass ihr intelligenter Humor auch nicht vor der Politik halt macht.“

„Ein Erlebnis, das auch den kleinsten Lachmuskel trainiert – ob Man(n) will oder nicht!“

„Frech, bissig und sarkasatisch.“
WESERKURIER
„Mit anspruchsvollem Slapstick landeten Eva-Maria Michel und Maria Vollmer punktegenau!“

„Die professionellen Tanzeinlagen, die schmissigen Lieder und die geistreichen Dialoge brachten sicheren Beifall und beste Laune.“
„Kabarett der Spitzenklasse!“
KREISZEITUNG SYKE
„Im Superfrau-Video führen die beiden mit umwerfender Komik und Körperbeherrschung sämtliche Klischees vor und ad absurdum.“
„Mit Wortwitz, Selbstironie und perfekt aufeinander abgestimmten Bewegungen pendeln die ausgebildeten Tänzerinnen zwischen Jet-Set und Kinderbett.“
„Mit vollem Körpereinsatz zeigen sie in eindrucksvollen Tanzeinlagen und im wahrsten Sinne des Wortes, wie der Spagat zwischen Familie und Beruf gelingt.“
„...selbst- und körperbewusste Präsenz der beiden Darstellerinnen...
...eine seltene Mischung aus Perfektion und Komik...“
KÖLNER STADT-ANZEIGER
„Ihre elegante Körpersprache und die vielseitigen Talente des
sympathischen Damen-Duos, das nicht nur tanzen kann, sondern auch musikalisch versiert ist, prädestinieren sie dazu, die Galionsfiguren der Boulevardpresse nach allen Regeln der Kunst zu persiflieren.“
blind
KÖLNISCHE RUNDSCHAU
„Ein Feuerwerk mit allen Sinnen.
...schrill, bissig, mit Charme.
...ein erfrischend neuer Blick auf Comedy. Beifall!“
„Die Show macht Spaß...!“
WESTDEUTSCHE ZEITUNG
„Die beiden „First Ladies“ boten einen Abend
voll intelligenter Unterhaltung.“
NEUE WESTFÄLISCHE
"Dem Duo ist eine beeindruckene Bühnenpräsenz zu attestieren."
"Gesprochenes Wort, Gesang und Tanz, die Ladies beherrschten die kabarettistische Klaviatur, und das Publikum war begeistert."
WOLFSBURGER NACHRICHTEN
"Das Damen-Duo aus Köln stürmte selbstbewusst und frech die Bühne.... Sie sind darüberhinaus wortgewaltig, witzig und fit auf mehreren Instrumenten, können singen und jodeln und bringen das Wesentliche schnell auf den Punkt."
WOLFSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG




Badische Zeitung vom 4.10.2007:

Rhythmische Mundwerksgymnastik

Eva-Maria Michel und Maria Vollmer beim Kenzinger „Original“ als Lachmuskeltrainerinnen

von Michael Haberer

KENZINGEN.
Frauen haben es nicht leicht. Besonders wenn sie reich und sexy sein möchten. Wie das zu erreichen ist, bekamen 120 Zuhörer in der Aula des Gymnasiums mit – dass ihnen Hören und Sehen verging. Die „First Ladies“ waren aus Köln gekommen, um erneut beim „Original“ aufzutreten und den Original-Kleinkunstpreis abzuholen.


Eva-Maria Michel und Maria Vollmer brannten ein zweistündiges Feuerwerk aus Witz, Tanz und Musik ab, um zum Ergebnis zu kommen: Alles eine Frage der Einstellung. Bekamen beim Auftritt der „Ladies“ im Frühjahr des vergangenen Jahres vornehmlich die Männer die kabarettistischen Prügel ab, so galt der Spott am Samstag vor allem den Frauen. Zur Frau gehört der Kampf gegen´s Gewicht. „Gott, ich bin so fett“ zelebrierten die Ladies als Klagelied. Und wenn die Frau nicht von ihrer Hässlichkeit überzeugt ist, dann lässt sie sich diese eben beim Kauf der Anti-Aging-Mittel aufschwatzen. Das Duo bot dazu Showeinlagen, dass ihm eigentlich die Luft hätte wegbleiben müssen. Aber die beiden „Rheinländerinnen“ sind im Training. Da funktioniert auch das Mundwerk zur rhythmischen Gymnastik.

Am Ende zahlte sich das Training auch fürs Publikum aus: Die Lachmuskeln waren wieder gestärkt. Auch die Arme. Denn dem Applausdrang konnte sich keiner entziehen. Und zuckersüß bissig waren die beiden, die auch mit Geige, Flöte und Akkordeon zeigten, welches technische Niveau ihre Show trägt.
Hingebungsvoll huldigten sie dem Fußballgott. Denn nach der Weltmeisterschaft sind auch die Frauen hin und weg. Da können sie sich sogar dem Bier vor der Glotze hingeben. Oder der Elfmeterzettel von Lehmann hängt überm Ehebett. Zur Handlungsanweisung für alle Lebenslagen sind die Kickernotizen geworden.

Wer wissen möchte, wie sie zu interpretieren sind, hätte ins „Original“ kommen müssen. Die gebürtige Schweizerin Eva-Maria Michel legte noch eine ganz andere Athletik hin. Sie sang in Schwyzerdütsch über den Einkaufsmarathon der eidgenössischen Hausfrauen. Überbordende Freundlichkeit umgarnt sie von einem Laden zum andern. Mimik, Akkordeon und die Dominanz der Rachenlaute rissen das Publikum mit. Natürlich ging auch der deutsche Mann nicht leer aus. Bei der musikalischen Beschwörung der Angst tauchte das Szenario „Die Russen kommen“ auf. Willige Russinnen fallen über die deutschen Männer her.

Denkgymnastik fürs Publikum war ebenfalls angesagt. Alle Gedanken drehen sich um Sex, so die Behauptung. Eine Gedankenkette sollte jedes Stichwort auf den Punkt bringen. einer warf „Auto“ in die Runde. Ein anderer antwortete: „Rücksitz“. Alles klar?


Mindelheimer Zeitung vom 17.09.2007 :

Reich an Lachfalten und Lebensfreude

Kabarett FIRST LADIES bieten erstklassige Abendunterhaltung im Guggerhaus

VON CAROLIN KOBER
BAD WÖRISHOFEN. Wenn gute Laune reich an Lebensfreude und Lachfältchen attraktiv und sexy machen, dann haben die beiden Damen ihr Verspreche ohne Zweifel eingelöst.
„Reich und sexy in zwei Stunden“ mit den First Ladies alias Eva-Maria Michel und Maria Vollmer war das Motto des Abends im voll besetzten Gugger.
Mit einem gelungenen Stilmix aus ideenreicher Comedy, ausdrucks-
starken Tanzeinlagen und abwechslungsreichem Gesang schafften sie es, sogar das überwiegend ältere Kurgastpublikum aus der Reserve zu locken. Dass Männer nur an das eine denken, bewies Dr. Sexualforscherin anhand eines Besuchers: In nur drei Gedankenschritten kommt man(n) immer zu Sex. Vorgegeben war Bleistift – „lang und fest“ lieferte der ältere Herr als zweiten Gedankenschritt und sorgte so für den Brüller im Publikum.
Kurzweilig und einfallsreich pointiert griffen die beiden durchaus attraktiven Damen mit einem enormen Tempo und viel Power so manche Zeitgeisterscheinung auf. Nicht nur Männer denken an das eine, sondern auch Frauen: an ihre Figur. In einem Choral „Gott ich bin so fett“ erbaten sie in einem schwarzen Strumpf von Kopf bis Fuß steckend so allerlei Wunder vom Erheben der Möpse bis zur Segnung des Wassers in den Beinen. Beim Besuch einer bekannten Parfümeriekette mit dem zielsicheren Motto „Komm rein und finde nie mehr raus“ pries die Verkäuferin, die die Kundin als wahres Scheusal hinstellte, Ware im Wert von schlappen 500 Euro an. Treffsicher waren die Damen auch beim Schuhplatteln in Gummistiefeln, was am Ende in einem Kickbox-Kampf mit Ohrfeigen und Fußtritten ausartete. Hier bewiesen beide ein ausgezeichnetes Mienenspiel.
Nicht nur der Schönheits- sondern ebenso der Fitnesswahn der Gesellschaft wurde aus Korn genommen – ob bei verrenkenden Aerobicübungen im Büro und im Haushalt

oder dem Marathonwahn der Ehemänner, die Sex als ineffizient Trainingseinheit streichen und auf Grund ihres Körpergewichtes schon mal mit dem Herrendiener verwechselt werden. Kein Wunder, dass „wir die erste Generation sein werden, die ewig lebt“. IM Alter von 238 und 239 Jahren unterhielten sich die Ladies im Jahr 2207. Und sie bemitleideten die heutige Frauengeneration, die sich mit einem Ehemann schon das ganze Leben versauen kann, während die eine nunmehr bereits den 27. geheiratet hat.
Die Ideen waren erfrischend, witzig, pfiffig, der Schwung der beiden atemberaubend. Bei jedem Szenenwechsel veränderten sie durch kleine, auffallende Accessoires wie Hüte, Schals, Handtäschchen, Perücke oder Hosen ihr Outfit in Sekunden.
Als Landpomeranzen verwüsteten sie die Düsseldorfer Kö komplett mit ihren Kühne im Schlepptau, hatten aber am Schluss Armani- und Versace-Schnäppchen ergattert. Auch die Billigflieger für 19,99 Euro, in denen es Sauerstoff im Notfall zum Aufpreis von 399 Euro gibt und das Flugpersonal schon vorher aussteigt, nahmen die Ladies ordentlich auf die Schippe.

Von bittersüßernst bis zuckersüß

sie hatten eine enorme Bandbreite in ihrem Repertoire: OB beim Tango der angeblich Schönen und Reichen oder beim gekonnten Schuhplattler, ob auf Schwyzerdütsch oder Schwäbisch, ob französische Ballade oder Kosakengesang, ob mit Akkordeon, Flöte oder Geige, die First Ladies punkteten zielsicher. Mit einer ausdrucksstarken, leidenschaftlichen Mimik von bitterernst sauer bis zuckersüß lächelnd und einer perfekten Körperbeherrschung überzeugten sie das Publikum. Selten hat wohl ein synchrones Arschwackeln im Takt für so viele Lacher gesorgt.


Jülicher Zeitung vom 23.05.2007

Alphaweibchen sind am Werk

Die „First Ladies“ nehmen Presswehen, Kinderwagen und natürlich Männer aufs Korn. Beste Comedy im evangelischen Gemeindezentrum Aldenhoven. Bemerkenswerter Spagat zwischen Familie und Beruf.

Von unserem Mitarbeiter Ben Schumacher
ALDENHOVEN. Lachen ist eine entwaffnende Art, dem Gegner die Zähne zu zeigen. Mir Biss, Charme und Charisma rücken die „First Ladies“ dem Widerpart zu Leibe. Der Feind steckt für sie in der Mühle des Alltags, deren Rädern und Umständen. Wobei andere Umstände durchaus ein Thema im Programm „frisch gepresst“ darstellen. Presswehen, Kinderwagen und die Tücken mit (Ehe-)Männern nahm das Kölner Music & Dance Comedy-Duo auf der Bühne des evangelischen Gemeindezentrums in Aldenhoven aufs Korn.
Die beiden Alphaweibchen bewegten sich nicht nur mit ihren Texten auf einem schmalen Grat zwischen emanzipierter Jet-Set-Tussi und Windeln wechselndem Muttertier, zwischen Kammerspiel und Synchron-Ballett, Maria Vollmer und Eva-Maria Michel sind ausgebildete, Erfolg gewöhnte Musikerinnen und Tänzerinnen, was die beeindruckende Bühnenpräsenz zu erklären vermag. Mit bemerkenswerten Tanzeinlagen schafften sie im wortwörtlichen Sinne den Spagat zwischen Familie und Beruf. Ihre Musik-, Tanz- und Gesangsdarbietungen waren eine ausgesprochen seltene Mischung aus Perfektion, Komik und Selbstironie. Die „First Ladies“ bewiesen, wie sie mit verschiedenen Stilmitteln temperamentvoll mit Tempo die kabarettistische Klaviatur beherrschen.

Das Publikum ergötzte sich dann auch an dem Feuerwerk des verbalen ab und an total überspannten Wahnwitzes. Da trieben sogar die männerfeindlichsten Pointen den Herren der Schöpfung die Lachtränen in die Augen, als sie etwa parodistisch ihre eigene Dressur zum Schoßhündchen vorgeführt bekamen. Unvergesslich amüsant bleibt „Günter“ in Erinnerung, der nach einem Geburtsvorbereitungskurs Anzeichen einer Schwangerschaft erkennen ließ und prompt Gelüste offenbarte: „Gurke mit Schlagsahne!“. Zur Melodie von den zehn kleinen Negerlein hörten Besucher mit kaum geringerem vergnügen „Zehn kleine Samenfäden“. Dabei heißt der letzte Samenfaden „Knut“. Die reizenden Damen geizten da weder mit ihrem skurrilen Bewegungstheater noch mit treffsicheren Speerspitzen gegen Politiker, Deutsche Bahn oder etwa über eigene Figurprobleme. Die Pause hielt für die Gäste passend zum Programmtitel Saft bereit: „Frisch gepresst!“ In der aktuellen Arbeitsmarktlage sah das Damendoppel sogar einen Vorzug. Als Mütter seien sie unkündbar. Die Veranstalter Cult Corner, evangelische Kirchgemeinde mit der Gemeinde Aldenhoven dürften über die Unkündbarkeit dieser weiblichen Wesen dankbar sein. (bs)


Kultur Emmendingen
Badische Zeitung vom 29.03.2006

Prickelndes Leben im Hirschensaal mit den „First Ladies“

Witz, Musik und Tanz: Eva-Maria Michel und Maria Vollmer gastierten mit ihrem Programm „Frisch gepresst“ in Kenzingen

Von Sonja Lutz
KENZINGEN. „Damit das Leben wieder prickelt“, war die Botschaft, mit der die „First Ladies“ am Samstagabend den Hirschensaal füllten. Eva-Maria Michel und Maria Vollmer heizten den prall gefüllten Stuhlreihen mit scharmantem Witz, mit Musik und Tanz kräftig ein. Mit dem Titel ihrer Show „Frisch gepresst „ meinten die beiden Mütter das Leben nach der Geburt ihrer beiden Söhne vor etwa zwei Jahren.

Ist das Leben mit einem Kind überhaupt noch ein Leben? Schonungslos wurde mit Vätern abgerechnet – solchen, die in fünf Phasen zur Vaterschaft überredet werden mussten, um dann mit der Geburt ihres Kindes den größten Erfolg ihres Lebens zu feiern. Eigentlich würden die beiden die Männer am liebsten abschaffen, aber zu einem Mutter-Vater-Kind- Projekt braucht es nun mal einen Mann. Also arbeiten wir daran, so die Botschaft an die Frauenwelt. Wenn Sie einen Mann zu Hause haben, mit dem Sie nicht zufrieden sind, schicken Sie ihn zu uns – wir dressieren ihn! Und da liegt der Gedanke einfach nahe: Männer sind wie Hunde, die man besser an der Leine führen sollte.

Der Auftritt von Frau Pfleiderer bracht die Wahrheit an den Tag: „I bin ä bissli blöd, und des törnt die Männer an.“ Die Videoshow, die von den beiden mit großartigem Körperbewusstsein vorgetragen wurde, beschrieb die Anforderungen um eine sauberen Haushalt, die gute Beziehung zum Ehemann, das Bedürfnis, eine gute Gastgeberin und eine pädagogisch wertvolle Mutter zu sein, und gipfelte in der Botschaft: Ich bin super!
Auch die Politiker bekamen mit Charme, bissiger Ironie und Geist ihren Part. Rettet doch Joschka Fischer als James Bond ehrenwert Blondinen vor dem Sturz in die Tiefe, während Angela Merkel „I feel pretty“ singt.
Auch die Unannehmlichkeiten des Alltags einer Mutter war Thema: beim Einkauf eines Kinderwagens ging es um die Auswahl aus mehr als 700nModellen und die Verkäuferin, die beim Vorführen nach fünf Stunden ausgetauscht wurde. Bahnfahren als logistische und organisatorische Höchstleistung bekam kräftig Schelte und bei einer Lifeschaltung ins Herbolzheimer Krankenhaus spielten die beiden Damen auf die alternde Bevölkerung an.

Pfunde kommen immer wieder, ist eine der Spätfolgen des Mutterglücks, jedes Kind kostet einen Zahn und die beiden Mütter sagen heute halt intuitiv alles zweimal. Großartig war die Show, großartig war die Show! Der Abend wurde glanzvoll beendet mit der Kür: Ein dreifacher Jobhopper, ein Windelwickler, eine doppelte Faxrolle, eine Biskuitrolle rückwärts, ein Spagat zwischen Beruf und Familie, ein paar Karrieresprünge und schon ist der Kampf um die Work-life-balance geglückt.

Anhaltender Applaus und die Forderung nach mehreren Zugaben hielten die First Ladies, die trotz sichtlicher, bald zu erwartender Mutterfreuden endlos viel Energie mitbrachten, noch einige Zugaben lang auf der Bühne.

Fazit: Mal wieder ein echtes Highlight am Kulturhimmel, den das Original den Zuschauern – und vor allem den Zuschauerinnen – geboten hat. Vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen in Kenzingen, um dann heraus zu bekommen, ob es ein Junge oder ein Mädchen geworden ist bei den bald zweifachen Müttern Eva-Maria Michel und Maria Vollmer.